"Heaven calling in the distance, so I packed my things and ran, far away from all the trouble I had caused with my two hands"

Montag, 18. Mai 2015

Der 2. Mai, jedes Jahr.

Diese Stille zerreißt mich..
Wie soll es mir schon gehen, ohne Dich?
Diese Wellen zerfetzen mich. Lassen mich im Chaos zurück.
Brennen mich gleichzeitig innerlich nieder,
bis auf meine Grundmauern..

Wer bin ich schon - ohne Dich?

Nur ein Mal noch

Nur ein mal noch wünschte ich einen Blick erhaschen zu können,
auf das Leuchten in deinen Augen, wenn Du in meine siehst.
Nur ein mal noch neben Dir aufwachen dein Lächeln sehen,
als Antwort auf Meines.
Doch.. das ist fort. Du hast diese Liebe verloren,
hast sie eingefroren und verdorren lassen..
Und ich liege hier und ja, ich wünschte ich könnte noch einmal fühlen
das Du mich liebst.

Mein Glück und Ich

Glücklich sein.. was bedeutet das eigentlich? Was ist Glück? Wie fühlt es sich an und wie sieht es aus? Aber.. noch viel wichtiger, wie wird man es? Glückl(iebt)ich.. Hm..

Dieses dumpfe, monotone Klopfen...
Ist das mein eingesperrtes Glück?
Eingeklemmt irgendwo im Nirgendwo?
In mir?

Mein Glück. Wenn ich es habe werde ich es ganz fest halten und jeden Tag pflegen,
werde es ganz genau betrachten von allen Seiten und werde weinen und lachen zugleich
und mich gut dabei fühlen.
Ich, gemeinsam mit meinem Glück..
Wir werden uns ganz offen ehrlich in die Augen starren!
Ja, einfach so, frech mitten ins nackte Gesicht!
und Wir werden uns gut dabei fühlen,
 - oh ja werden wir uns dabei wirklich gut fühlen.



| 29.04.2010 + 18.05.2015 |

Weißes Rauschen

Die Rufe werden lauter.
Lauter als jeder Gedanke.
Ein endloses Rauschen.
Müdigkeit, Dunkelheit.
Die Stimmen werden klarer.
Anweisung um Anweisung.
Diskutieren bringt nichts.


Herbstmorgen. Mit Dir

Stille legt sich über uns. 
Der Regen klopft ans Fenster, 
gefriert zu Eis während er an der Scheibe hinab läuft. 
Doch hier drin' mit Dir ist es warm. 
Du hast die Decke über uns gezogen,
heißer Tee steht dampfend neben uns am Bett.
Es ist früh am Morgen, ich sehe zum Fenster raus, 
Stück für Stück klettert die Sonne den Horizont hinauf, 
verdrängt die Nacht, den Tau, den Regen.


Deine Hand in meiner. 

Ich sehe nicht das Du mich ansiehst, 
doch ich kann es deutlich spüren. 
Ich wende meinen Blick Dir zu.
Suche deine Augen, deine Lippen. 
Sie fanden sich. 
Wir fanden Dich und mich
 - in Uns.

| 22.09.2014 |