"Heaven calling in the distance, so I packed my things and ran, far away from all the trouble I had caused with my two hands"

Donnerstag, 25. Juli 2013

Der Druck steigt

Gerade sind mein Herz und mein Kopf zum Zerbersten voll.
 Am liebsten würde ich das alles auskotzen.
Gedanken und Gefühle, die mir den Schlaf rauben.
Welche mich nur immer und immer Warten lassen.
Während ich hier liege steigt der Druck.
Ich möchte all dem Linderung verschaffen.
Ich will, dass es endlich Wirkung zeigt,
Meine eigenen Worte darüber, dass mir nichts etwas aus macht.
Dass ich über den Dingen stehe.
Unantastbar? Von wegen.



Drogen betäuben alles, bis zum Moment des Ausbruchs,
dann ist es so viel schlimmer.
Doch was soll ich jetzt tun? Wie lange kann ich ausharren?
Woher meine Kraft nehmen. Aufgeben ist so leicht.
Wie meine Tränen verstecken?
Wie soll ich verbergen, wie es mir wirklich geht?
Kalt und aufgewühlt zugleich. Weiß nicht mal was ich zuerst fühlen soll.

Alle Tränen geweint, alle Worte gesagt, alle Taten vollbracht.
Nur noch eine Entscheidung steht aus.
Bereit für Veränderung…oder aber für den ewigen Abschied?


Dienstag, 9. Juli 2013

Alter Text vom 21.06.2010....

Zwischen Extremen gefangen

Ich entfliehe ihr, meiner eigenen Hölle, die ich mir geschaffen habe. Habe sie gefüllt mit tiefer Traurigkeit. Jetzt laufe ich davor davon und komme in den Armen der Euphorie an, nur um zu merken, dass jedes Glück scheinbar an meine Schmerzen gebunden ist. Wie zwei ungleiche Pole ziehen sie einander an und stehen in diesem unvermeidlichen Naturgesetz zueinander. Sie vereinen sich zu einer Masse aus Extremen des Wahnsinns und Glücklichseins. Es ist schwer zu atmen, wenn es keine Orte gibt mit neutralem Sauerstoff gibt, der mir Kraft geben könnte dies alles zu bewältigen.


In Augenblicken der Ruhe spüre ich das Chaos in mir, das du hinterlassen hast, ohne dich auch nur nach mir umzudrehen. Obwohl ich wusste auf was ich mich einließ, bin ich der Gefahr nun schutzlos ausgeliefert. Ich habe Angst – vor mir, vor unserer Vergangenheit und meiner Zukunft, die ich ab nun allein beschreite. Es ist ein Teufelskreis.
Glück – Schmerz. Eine dünne Membran scheint diese Gefühlsebenen zu trennen. Sie scheinen so weit von einander entfernt, doch berühren sich stetig und ihre scharfen Kanten reißen alles in Stücke. Zerkratzen meine Haut, schneiden meine Brust auf. Eine Brust, in der kein Herz mehr schlägt, denn es liegt in deinen kalten Händen. Du kannst es nicht loslassen und umklammerst es so fest, dass sich deine Finger hinein bohren als wären es eiserne Krallen, die es zum Stillstand bringen wollen.
An jedem Tag, an dem ich Besserung verspüre bricht der Schmerz mit erneuter Heftigkeit aus einem Schatten meiner Selbst und trifft mich völlig unerwartet. Dann füllt mich eine leere Schwere aus, die mir lehrt was es heißt innerlich zu verbluten. Wie soll ich beschreiben, wie sehr mich dieser Verlust zerreißt? Wenn ich doch nun völlig ohne Existenz, ohne Ich, dastehe? Ich will all meine Gefühle fassen – umfassen – heraus reißen aus meiner Brust und tief unter mir begraben.

[Unvollständig?]


Donnerstag, 4. Juli 2013

Tod analysiert

Nicht analysieren, als wäre es mir überhaupt noch möglich.


Gedanken-Plunder.


Kranke Gedanken. Egoismus. Manipulation. 
Abstoßreaktion. Inkompetenz. Resignation.



Kein Ausweg aus dem Kreis, dem Teufelstanz, 
zwischen Selbstzufriedenheit und Selbsthass.

"Ich bin das, was mich mehr verletzt als jeder Mensch es je könnte.
Meine eigene mich selbst zu Tode analysierende Art.
Um das Loch zu stopfen, welches in meinem Herzen ist.
Für das es aber keinen passenden Inhalt gibt, außer... Leben."

Montag, 1. Juli 2013

Zaun-Pfahl

Manchmal ist es mehr ein Wink mit dem Zaun, als mit dem Pfahl.
Aber sei froh, der Zaun ist auch weniger gefährlich,
für dein kleines hässliches verkümmertes Herz, als der Pfahl, 
mit dem ich es am Liebsten durchbohren würde...