"Heaven calling in the distance, so I packed my things and ran, far away from all the trouble I had caused with my two hands"

Donnerstag, 14. Juni 2012

Ich halte den Atem an...


Ich vertrockne. Ich sitze hier und spüre die Leere und auch die Gefühle, mit welchen ich sie füllen könnte. Das ist so schwer zu ertragen. Sich zwischen all den Menschen so einsam zu fühlen. Da ist niemand dem ich all das geben kann, dem ich all das sagen kann... Obwohl ich es doch so unbedingt muss, um mich wieder zu spüren, um zu leben.



Meine Arme umschlingen meinen Brustkorb, doch kommt es mir vor als würde er zerspringen. Mein Herz wird erdrosselt, von der stechenden Stille meiner unerfüllten Liebe.
Ich brauche Schlaf, doch mir fehlt der Gute-Nacht-Kuss.
Alles entzieht sich schon so meiner Kontrolle. Ich versinke im Chaos, in Tränen, in mir. 

Ich halte den Atem an, bis ich wieder frei atmen kann