"Heaven calling in the distance, so I packed my things and ran, far away from all the trouble I had caused with my two hands"

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Schlaflos

Beachte mich.
Sieh mich an
- in mich hinein.
Fühle mich.
Liebe mich... 
einfach, bitte...

Sonntag, 9. Dezember 2012

Schwere Gedanken.


Es gibt so viele Dinge von welchen man schon ablassen muss,
bevor man sie richtig halten konnte.
Manchmal fällt es dann doch genauso schwer wie mit allem anderen,
weil jedes Loslassen wie ein Versagen wirkt und jedes Versagen ein Verlust ist.
Wenn auch nur der Verlust eines „vielleicht“, eines „was wäre wenn“…


Mittwoch, 7. November 2012




Here I stand, empty hands 
Wishing my wrists were bleeding 
to stop the pain from the beatings.


Can't stand the Pain

Sonntag, 5. August 2012

Schlussstrich


So oft in mir das Gefühl alles ändern zu wollen.
Alles zu beenden was mich hier hält.
In der Hoffnung dann los lassen zu können.
Soziale Kontakte dezimieren -  trennen - sterben lassen.
Die Einsamkeit zieht mich in ihren Bann,
ist sie doch so ohne Verantwortung.
Aufgeben ist so viel einfacher als kämpfen...

Ich hasse Veränderungen und will sie doch erzwingen.
Will mich verändern, will das alles ändern.
Ich will alles und doch nichts.

Einen Schlussstrich,

unter mich.

Samstag, 28. Juli 2012

kalte Augen

Es ist so schwer nicht daran zu denken, an die Worte...

'Deine Augen sind so kalt... So traurig und ich kann nichts dagegen tun!'

So viel das ich nicht verstehe und doch weiß ich um die Wahrheit - Wirklichkeit dieser Worte.
Erinnerungen daran wie Du - Ihr mich früher berührt habt durchziehen mein Gehirn wie alte Spinnweben.


Die Schatten sind wieder da.

Freitag, 20. Juli 2012

Unendlich Endlich

Wo ziehen wir die Linie?
Zwischen dem gesunden Menschenverstand ?
Der Maskerade?
Ich sehe mich nicht klar.
Wann habe ich das zu letzt?

Großes steinernes Herz,
Du zerrst mich zu Boden
Und richtest mich wieder auf.
Wie es Dir beliebt.
Schließt alles in Dir ein,
Brüllst es doch so sehr heraus,
Dass ein Schreien in mir widerklingt.

Keine Kontrolle - über nichts.
Einfach nur im Fluss gefangen,
Im Fluss der Zeit, der Menschen,
Der toten Menschen...
Unendliches Schlafen.
Endliches Leben.

Kein Happy End.

Kein Märchen. Kein Film. Kein Happy End.
Die Wirklichkeit. Nur die Realität.
Einsamkeit. Endlichkeit. Unendliches Suchen.
Sich täglich neu finden - erfinden.

Ertragen. Durchstehen. erkennen.
Licht in der Dunkelheit.
Nur ein Moment - nicht mehr.
aber auch nicht weniger.

Vergessen. Vergeben. Verlassen. Verlieren.
Ich halte die Luft an. Presse sie in meine Lungen.
Fühle, lebe, liebe, lache, weine, leide.
Ich atme aus, atme alles aus mir heraus.

Leer, so leer. Erschöpft. Ausgesaugt.
Süße Versuchungen. Heiße Begierden.
Unerfüllt. Unerwidert. Ungeliebt.
Unbemerkt. Ich. Du. Wir.

Mein Leben ist kein Film,
es zieht trotz alldem rasend an mir vorbei...

15.06.12

Donnerstag, 14. Juni 2012

Ich halte den Atem an...


Ich vertrockne. Ich sitze hier und spüre die Leere und auch die Gefühle, mit welchen ich sie füllen könnte. Das ist so schwer zu ertragen. Sich zwischen all den Menschen so einsam zu fühlen. Da ist niemand dem ich all das geben kann, dem ich all das sagen kann... Obwohl ich es doch so unbedingt muss, um mich wieder zu spüren, um zu leben.



Meine Arme umschlingen meinen Brustkorb, doch kommt es mir vor als würde er zerspringen. Mein Herz wird erdrosselt, von der stechenden Stille meiner unerfüllten Liebe.
Ich brauche Schlaf, doch mir fehlt der Gute-Nacht-Kuss.
Alles entzieht sich schon so meiner Kontrolle. Ich versinke im Chaos, in Tränen, in mir. 

Ich halte den Atem an, bis ich wieder frei atmen kann

Mittwoch, 4. April 2012

Der Fluss

In mir drin ist ein großer See geweinter Tränen, doch er steht ganz still. Zunächst wirkt er beunruhigend still. Doch dann stehe ich an meinem See und blicke stundenlang ins dunkle tiefe Nass. Ruhe umfängt mich, doch ich weiß, es ist die Ruhe vor dem Sturm. Ich spüre wie etwas an mir zerrt. Doch ich empfinde es hier zu schön – will nicht fort. Aber das Wesen drängt. Lässt mir keine Ruhe. Bis ich schließlich nachgebe... Und falle!
Ich stürze in die Fluten. Mein schöner dunkler See ist jetzt ein eiskalter aufgewühlter reißender Fluss. Seine Strömung zieht mich mit und ich verliere jegliche Kontrolle. Die Kälte des Wassers sticht wie viele tausend Nadeln, doch mein Herz ist es, das in Panik schreit und sich nicht beruhigen lässt.
Mein Peiniger nutzt diese Chance und treibt den Schmerz tiefer hinein. Ich schlucke immer wieder Wasser und kämpfe um mein Leben – es schmeckt so salzig wie das Meer. Um mich herum ist nur diese Hölle meiner Gefühle und es scheint kein Ende zu nehmen... Tiefer und tiefer windet sich der Fluss in eine Finsternis hinein, in der ich nichts mehr sehe, nur noch fühle. Schmerz...
Irgendwann vernehme ich Schreie um mich herum. Hilfeschreie, Angstschreie, Schmerzensschreie und dann... höre ich MICH aus Leibeskräften schreien. Ein lauter Knall – plötzliche Stille. Der Fluss ist nun mehr ein kleiner Bach und es scheint endlich ein Ende in Sicht. Ich erkenne ein Ufer in Dämmerlicht und treibe darauf zu. Endlich an Land liege ich nur da, flach auf dem Bauch und atme heftig ein und aus. Erst jetzt bemerke ich die Tränen und die trockene Kehle. Ich will um Hilfe rufen, doch meine Stimme versagt mir den Dienst. Ich höre Schritte und denke sofort an das Etwas, was mich eben durch diese Hölle geschickt hat. Mit letzter Kraft richte ich mich auf und blicke meinem Verderben ins Gesicht. Doch wider erwarten sehe ich in deine Augen.
Deine sonst so liebevollen gütigen Augen. Erleichterung breitet sich in mir aus und wärmt mich von Innen heraus. Doch meine Freude ist nur von kurzer Dauer. Du trittst auf mich zu und ziehst. Hältst mir den Waffenlauf direkt an die Stirn. Ungläubig sehe ich dich und all die Liebe scheint aus dir gewichen und hat Trauer und Verzweiflung zurück gelassen.
„Du musst das nicht tun...“ Ich habe meine Stimme wieder, doch sie klingt verändert, fast fremd, in meinen Ohren. Nichts regt sich. Lange starren wir einander an. Wie ein lautloser Kampf darum wer sich nun bewegen wird und damit verliert. Dann spüre ich, dass du entschieden hast und lasse den Kopf hängen. Ich kämpfe nicht weiter, nicht gegen dich.
Ein Knall und dann Kälte – weniger Schmerz als erwartet. Ich sinke reglos zu Boden. Spüre noch deine Hand in meinem Haar... Sehe dein Gesicht, das Bände spricht... Dann NICHTS...

„Ich verzeihe dir.“

08.04.2010

Samstag, 31. März 2012

Internal bleeding

Ich könnte ewig schlafen.
Um diese inneren Blutungen nicht zu spüren.
Ich muss nur die Maske bewahren.
Immer lächeln, immer durchhalten.



Ich lasse nicht zu, dass Du meinen Schmerz siehst.
Ich lasse nicht zu... zu fühlen.


"Herz gegen Verstand,
mit dem Kopf durch die Wand."

Montag, 5. März 2012

Da ist es wieder 
ich bild mir das nicht ein. 
Hören sie es auch? 
Wir sind hier nicht allein. 
Ich brauche etwas 
das mich lahmlegt 
das den Schmerz betäubt. 
Ich will vergessen 
doch da ist etwas in mir 
das sich dagegen sträubt.


Zeit heilt Wunden, sagen sie 
doch das stimmt nicht, stimmte nie.

Der Mörder in mir ist der Mörder in dir

Montag, 20. Februar 2012

Falsch

So viel wäre anders,
so viel wär einfacher.
Wäre ich einfach richtig.
Ich fühl mich so falsch.

..Alles ist immer falsch..
Warum kann ich nicht normal sein?
Warum kann ich nicht normal lieben?
Normal Leben und normal sterben?

Samstag, 4. Februar 2012

Tagebuch Ausschnitt: 14. Dez. 2011


Ich versuche alles zu sein.
Lebensfroh, lustig, interessant...
! Aufmerksamkeit !
Aber Du siehst mich nicht.
Siehst mich nicht mehr so an.
Wie damals.

Ich bin nicht lebensfroh - ich bin gelangweilt.
Ich bin nicht lustig -  nur albern.
Ich bin nicht interessant - sondern gut in meinem Schauspiel.

| Mushrooms Influence |
"Meine Haut ist gelb-orange.
Das Meer ist NUR an DEINER Decke.
Mein Zimmer ist langweilig und kalt.
Wir sind Ersatzmenschen.
Ich bin ein Ersatzmensch."



Ganz still. Wenn Du mir nah bist. Ganz still. 
Ich kann .. ich darf nichts tun.
Keine falsche Bewegung.
Darf nicht näher kommen. 
Unruhe - und doch so still. Ganz still.

"Bin Dein trauriger Clown.
Doch Du lachst mit mir!
Ich gebe mit Deinem Lächeln an.
Ich stehle Dein Lächeln, nachdem ich es erschaffen habe.
Obwohl ich nicht mehr stehen kann.
Will ich Deinen Schmerz zu meinem werden lassen."


Müde - so müde. Schlafen...

Mittwoch, 25. Januar 2012

Narbenkinder.

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Nimm Platz auf meinem Rücken.
Ich breite meine Arme aus. Verwandle mich für dich.
Mit Adlerschwingen heb ich dich empor und fliege und 
trage dich weit weg. Weg vom Narbengarten. 
Weg von all dem Schmerz.
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Wir lassen ihn zurück, deinen und meinen Schmerz.
Wir fliegen davon. Ich fühle wie die Leere hinter uns schreit.
Nur nicht zurückblicken. Bleib bei mir, Narbenkind.
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Ich will deine Tränen auf meiner Haut spüren.
Will wissen dass du lebst, das du leben willst, so wie ich.
Lass uns einfach leben und uns als Menschen lieben.
Lass uns Blumenblüten streuen über die graue Welt unter uns.
Einen Tulpenblütenblätterregenbogen formen.
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Lass die Narben Narben sein und beginne mit mir zu leben.
Überleben ist uns einfach zu wenig.
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Samstag, 14. Januar 2012

For everything a Reason?

And so they say Lord, for everything a Reason.
For every Ending a new Beginning.


Auch wenn ich den Sinn noch nicht sehe...

Neubeginn.
Ein Wort mit großer Bedeutung.