"Heaven calling in the distance, so I packed my things and ran, far away from all the trouble I had caused with my two hands"

Freitag, 22. Februar 2008

Ich sitzte in meiner Zelle, hier in der Mutterwelt.
Sterbe ich, so legen sie meinen Körper in eine Kiste
und verscharren ihn in kalter Erde.
Und in all den kommenden Jahrmillionen,
werde ich niemals mehr atmen oder lachen oder zittern.
So, willst du nicht mit mir Laufen und Spielen,
hier in der wimmelden Masse der Menschheit?
Das Universum ersparte uns diesen Moment.

Und wenn die Sanduhr der Zeitweiligkeit abgelaufen ist,
wenn die Geräusche des weltlichen Lebens verklungen sind
und sein rastlose unwirksamer Aktivismus zu einem Halt gekommen sind,
wenn alles um dich herum still ist, wie in der Ewigkeit,
dann fragt die Ewigkeit dich und jedes Individium dieser
Millionen und aber Millionen nur das folgende:
"Lebtest du in Hoffnungslosigkeit oder nicht?"

Der Himmel währt lange und die Erde besteht ewiglich,
was ist das Geheimnis dieser Beständigkeit?
Ist es, da sie nicht für sich selbst leben, dass sie so lange bestehen?

Dann begriff ich, die Klänge waren nicht wichtig,
es war die Art wie ich seine Klänge beeinflusste
und wie sie meine beeinflusste,
die die Botschaft übertrug.

Samstag, 2. Februar 2008

Seelengrund

Ich sollte keine Gedichte schreiben wenn ich eigentlich schon
schlafe xDD So wie letzte Nacht, weil dann kommt so was raus:

~ Seelengrund ~

Die Zeit schleicht so dahin,
wir sind mitten drin.
In einem verworrenen Gewirbel,
verfolchtenen Gezwirbel,
schlagen wir an Wände
schützend vor dem Herzen, unsre Hände.
Vor dem nächsten Sturz
Gleichgewichtsverlust - ganz kurz.
Schließlich verliert man doch den Halt,
um und in uns wird es kalt, eis kalt.

Immer wieder bauen wir uns auf,
kriechen aus den Löchern raus.
Hinaus ans helle Licht,
welches trübt uns unsre Sicht.
Blind vor Hass, blind vor Liebe,
erhielt man immer wieder Hiebe.
Die uns trafen mit unbekannter Wucht,
sie sind wie der Fall in eine tiefe Schlucht..