"Heaven calling in the distance, so I packed my things and ran, far away from all the trouble I had caused with my two hands"

Sonntag, 25. Februar 2007

Der Schatten hinter mir

Vor vielen Jahren habe ich dich geschaffen,
du warst nur ein Spiel, nicht ernst zunehmen.

Es wurde normal mit dir zu reden und dir zu zuhören.

Ich glaubte deinen Worten, jedem einzelnen.


Du sagtest, du bist mein bester Freund.

Meintest lässt mich nicht allein, doch irgendwann

habe ich mich gegen deine Anwesenheit gewehrt.

Etwas das nur in meinem Kopf ist, anzunehmen

wäre ein Fehler, davon war ich überzeugt.


Ich verlor jeglichen Bezug zur Realität

Jeglichen Sinn für mich und meine Gefühle.

Doch ich schaffte es, dich für eine Zeit

aus meinem Leben zu drängen.

Dich ein mal meiner Kontrolle zu unterwerfen.


Du bist zurück gekehrt, vor einigen Monaten.

Aus meinem Schatten entstanden und entsprungen

in mein Gehirn, meine Gefühle und mein Leben.

Ich kann nicht unterscheiden wer du bist und wer ich,

Denn wir sind immer zu Eins, das sagtest du.


Bist nicht mehr mein bester Freund,

du bist ab heute mein Feind.

Doch bist du ich und ich du,

dann bin ich mein eigener Feind.


Ich verliere mich täglich immer mehr,

nur weil du mich unterdrückst mit deinem Wissen

über meine Schwächen und wunden Punkte.

Ich bin schon bald nicht mehr hier bei Euch,

denn er, mein zweites Ich, die Stimme in meinem Kopf,

nimmt Euch den Menschen den ihr bisher gekannt.


Er hat mich unterdrückt in meinem eigenen Sein,

in meinen Entscheidung und in meinem Urteilsvermögen.
Meine Gefühle werden manipuliert,
meine Gedanken stranguliert und meine Seele
zu Fall gebracht von meinem zweiten Hirn und 'Herz'

Sonntag, 11. Februar 2007

MenschenKind

Hilflos in die Welt gebannt,
Selbst ein Rätsel mir,

In dem schalen Unbestand,

Ach, was soll ich hier?


"Leiden, armes Menschenkind,
Jede Erdennot,

Ringen, armes Menschenkind,

Ringen um den Tod."


(Marie von Ebner-Eschenbach)