"Heaven calling in the distance, so I packed my things and ran, far away from all the trouble I had caused with my two hands"

Montag, 25. Dezember 2006

Ich vermisse deine Seele...


Ich vermisse deine Seele, die mich taumeln lässt.
Und deine Hand wie sie meine umfässt.
Ich lausche dem Wind und höre unsere Lieder
Träge und schwer sind meine Glieder.
Lege mich nun traurig nieder.
In mein Bett, so kalt und leer.
Schon zu lang ist es her,
dass ich dir zärtlich "Gute Nacht" sagte
So wie ich es zu Anfang nie zu träumen wagte.

Doch noch immer vermisse ich deine Nähe,
solange bis ich dich wiedersehe.
Dich dann in die Arme schließe,
und deine Wärme voll und ganz genieße.
Erst dann spüre ich wieder Leben in mir,
und ich lebe im Jetzt und Hier!

Dies alles nur mit dir,
denn es gibt ein Gefühl tief in mir:
Du bist alles für mich,
Ich liebe dich!

04.12.06
(c)By Little.Pinguin


"Falls ich in 5 Minuten nicht zurück sein sollte, 
warten Sie einfach ein bisschen länger."

Sonntag, 17. Dezember 2006

Das Glas


Ich nahm das Glas
Warf es an die Wand
laut zersplitterte es,
Fiel klirrend zu Boden

Ich wünschte ich sei das Glas.
Dann wüsste ich den Grund,
warum ich in Scherben am Boden liege
Ich wüsste auch,
jemand würde kommen
mich zusammen fegen
vielleicht sogar wieder zusammensetzten

Doch ich bin nicht das Glas
Ich bin ich und liege zerbrochen
vor mir selbst, voll Selbstzweifel
und Wut über die Scherben
die ich selbst verursacht habe,
die ich vergaß zusammen zu fegen,
sodass ich täglich in mich trete
und blute bis ich aufgebe.
17.12.06

Freitag, 15. Dezember 2006

WIR schweigen

Wir liegen beide da. Der Nebel des Schweigens umhüllt uns. Er liegt über uns und bringt alles zum stehen. Dann sehe ich zu dir rüber. Ich würde gerne in deinen Armen liegen, aber eine unsichtbare Mauer hält mich davon ab. Sie trennt uns. Wer sie errichtet hat, weiß ich nicht. Das ist in dem Moment auch nicht wichtig.
Ich traue mich nicht zu sprechen, nicht zu sagen, was mich bedrückt, was mich zu zerreißt. Unsere Blicke treffen sich. Ich sehe in deine Augen, versuche deine Gefühle zu verstehen. Es ist ein Ausdruck in deinen Augen, als wolltest du mich um Verzeihung bitten. Als wolltest du mir sagen ich solle doch reden. Ich solle sagen, was mich stört, was mich verletzt. Meine Worte würden dir helfen können, die Mauer zu durchbrechen. Doch ich bleibe stumm. Weiß nichts zu sagen, oder einfach zu viel, um es in Worte zu fassen.
Und so liegen wir da, sehen uns an und suchen uns in den Augen des anderen. Der Schmerz in mir, lässt mich alles anders sehen. Lässt mich verzweifeln, lässt mich immer wieder die selben Fehler begehen.
Ich versuche dich zu halten, nur mit meinen Augen, denn meine Arme um dich zu legen,... nein, dazu bin ich nicht stark genug. Bin mir nicht mal sicher ob du das möchtest. Nicht mal heute, weiß ich ob ich stark genug bin, dich zu halten.
Ich wünsche mir, dass du deinen Arm nach mir ausstreckst, mir sagst das du mich auch in den Armen halten möchtest, mich nie mehr los lassen willst. Mir sagst, was du fühlst und denkst. Aber wir bleiben stumm und regungslos, sehen uns nur an. Ich könnte selbst meine Hand nach dir ausstrecken, könnte dir zeigen was ich fühle. Nur eine Armlänge, bist du von mir entfernt, doch ich bleibe liegen und schweige in die Stille hinein.
In mir schreit etwas, dass ich reden soll, meine Fragen in meinem Kopf aussprechen soll, aber ich schweige weiter. Weiß gar nicht so recht warum, fühle mich damit nicht wohl... doch ich bin immer noch stumm. Nur in mir drin, tobt ein Sturm. Gefüllt mit Fragen und Zweifeln...

Dieses Bild, es geht mir nicht aus dem Kopf. Es hat sich dort verankert und noch heute tut es mir Leid, das ich nichts sagte, nichts fragte, nur schwieg.
15.09.06

Onkelz-Gebet


Ich glaube an die Böhsen Onkelz,
an Stephan den Allmächtigen,
den Schöpfer, der Heiligen Lieder
und an Kevin, Pe und Gonzo,
seine besten Freunde, unsere Idole.
Empfangen durch die Plattenfirma Rock-o-Rama,
geboren in einem Keller bei Hösbach.

Gehasst von der Presse,
verdammt von ihren Feinden,
vergöttert von ihren Fans,
angefangen am Rande der Hölle,
nach Jahren auferstanden zu Göttern,
aufgefahren in das Reich der Sieger.
Sie sitzen zur Rechten Gottes,
von dort werden sie kommen,
zu richten die Blinden und Tauben.
Ich glaube an die Böhsen Onkelz,
die Heiligen Lieder,
Gemeinschaft der Fans,
Vergebung der alten Zeiten,
Abrechnung mit den Medien
und Nichts ist für die Ewigkeit,
So soll es sein!

ADIOZ!!!!!


~ Leere Worte an einem leeren Tag ~


Ich bin hoch geflogen und tief gefallen.
Ich war ganz oben und hab Gott bei der Arbeit geseh'n.
Ich schmorte in der Hölle, küsste dem Teufel den Arsch.
Ich sah in den Himmel und in mein eigenes Grab.

Ich trieb's mit Engeln, ich feierte Siege.
Ich triumphierte und verlor, ich starb aus Liebe.
Ich habe viel verloren, doch nie meine Träume.
Manche wurden wahr, die meisten aber blieben Schäume.

Refrain:Leere Worte an einem leeren Tag.
Mein Hirn liegt im Nebel, zu viel Koks zu wenig Schlaf.
Zu viel von allem, ein kleiner Tod.
Ich hab mich abgeschossen, ausgeknipst, mich selbst überholt.

Ich wusste alles und hab alles vergessen.
Ich kam, sah, und siegte und hab Scheiße gefressen.
Was immer dabei rum kommt, es kam nichts dabei raus.
Jeden Tag die gleiche Scheiße.
Ich will hier raus.

Sonntag, 3. Dezember 2006

Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.
[F. Nietzsche]